Dr. Jamila Majoul Fachärztin für Gynäkologie und Gebutshilfe
Dr. Jamila Majoul Fachärztin für Gynäkologie und Gebutshilfe

Vorsorge

Die Krebsfrüherkennungsuntersuchung

 

 

Sie kann gemäß den Richtlinien der gesetzlichen Krankenkasse einmal im Jahr
durchgeführt werden. Und zwar

 

ab dem 20. Lebensjahr: Untersuchung des Muttermundes und Entnahme
eines Abstriches zur zytologischen Untersuchung, sowie eine gynäkologische
Tastuntersuchung

 

ab dem 30. Lebensjahr: zusätzlich eine Tastuntersuchung der Brust und
Inspektion der Haut

 

ab dem 50. Lebensjahr: zusätzlich Tastuntersuchung des Enddarms, sowie
Test auf verdecktes Blut im Stuhl alle 2 Jahre

 

ab dem 55. Lebensjahr: Darmspiegelung (beste Methode zur Abklärung
krankhafter Dickdarmveränderungen), alle 10 Jahre einmal oder ein Testbriefchen
alle zwei Jahre

Alle diese Untersuchungen können Sie zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen
in unserer Praxis durchführen lassen.

 

Zur Früherkennung eines Knotens in Ihrer Brust sollten Sie sich selbst
regelmäßig einmal im Monat nach der Periode abtasten. Anleitung zur
Selbstuntersuchung erhalten Sie gerne bei uns.

Es gibt jedoch weitere sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen, die wir anbieten
können. Diese werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Im
Gespräch mit Ihnen werden wir Sie gerne beraten, welche Untersuchungen für Sie
persönlich eine optimale Ergänzung darstellen könnten.

 

Erweiterte Krebsfrüherkennung

1. Vaginalsonographie oder Abdominalsonographie: dadurch lassen sich
frühzeitig Veränderungen an den Eierstöcken (Zysten oder Tumorbildung) und der
Gebärmutter (Myome oder Schleimhautveränderungen) erkennen.

 

2. jährliche Stuhluntersuchung mittels Testbriefchen auf verdecktes
Blut

 

3. Immunologischer Stuhltest. Die bisherigen Stuhltests sind wenig
empfindlich und störanfällig durch bestimmte Nahrungsmittel ( Fleisch, Vitamin
C, rote Beete ). Bei den neuen immunologischen Stuhltests werden schon geringste
Mengen an menschlichem Blut erfasst. Zudem ist er nahrungsmittelunabhängig, da
mit spezifischen Antikörpern gearbeitet wird.

 

4. Testung auf HPV-Viren. Nach aktuellen Erkenntnissen verursacht die
Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) die Entstehung von
Gebärmutterhalskrebs (siehe auch
Links). Die
Testung auf HPV-Viren erfolgt durch einen schmerzlosen Abstrich vom
Gebärmutterhals in Kombination mit dem üblichen zytologischen Abstrich. So lässt
sich Ihr persönliches Risiko besser einschätzen, an Gebärmutterhalskrebs zu
erkranken und z.B. engmaschigere Kontrollen zu vereinbaren. Zusammen mit dem
zytologischen Abstrich oder auch so genannten Dünnschicht- Zellabstrichen (siehe
Thin-Prep) stellt er eine optimale Chance der Krebsfrüherkennung dar. Seit
Kurzem ist ein Impfstoff gegen HPV-Viren erhältlich (siehe auch
Impfungen).

 

5. Thin Prep. Der routinemäßig durchgeführte Krebsabstrich vom
Muttermund (sog. PAP-Test) wird seit über 50 Jahren zur Früherkennung des
Gebärmutterhalskrebses erfolgreich eingesetzt. Mit Entwicklung des
Thin-Prep-Testes ist es gelungen, durch spezielle Abstrichbürstchen und
Konservierungsverfahren nahezu alle abgenommenen Zellen präziser zu untersuchen,
als dies bisher möglich war. So hat der Thin-Prep-Test eine deutlich höhere
Aussagekraft und Sicherheit als der herkömmliche PAP-Test. Insbesondere bei
Frauen mit Vorerkrankungen, HPV-Infektionen oder unklaren Befunden ist er eine
sinnvolle Ergänzung.

 

6. Chlamydien sind eine Bakterienart, welche nach Übertragung beim
Geschlechtsverkehr häufig unbemerkt zu Eileiterentzündungen und nachfolgenden
Verklebungen der Eileiter mit Unfruchtbarkeit führen können. Fast immer verläuft
die Infektion wegen geringer Beschwerden unbemerkt. Durch einfache Testung
mittels eines Abstriches am Muttermund können Sie rechtzeitig erkannt und mit
entsprechenden Antibiotika im Frühstadium behandelt werden.

 

7. Urintest auf Blasenkrebs. Zum Nachweis von Blasenkrebs besonders
für die Risikogruppe Raucherinnen und Menschen, die berufsbedingt mit chemischen
Substanzen umgehen.

aber:

Vorsorge gegen Erkrankungen findet nicht nur in der ärztlichen Praxis
statt, sondern jeden Tag zu Hause.

Sie selbst können durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie Verzicht
auf Genussmittel wie Tabak und Alkohol Ihr Erkrankungsrisiko minimieren.
Ausreichende Bewegung sorgt für Stressreduktion und ein gesundes
Herz-Kreislaufsystem.

 

     Sprechzeiten

Mo 9-12 u. 15-18

Di  9-12 u.  16-19

Mi  nach Vereinbarung

Do 10-16

Fr   9-13

Online-Termine

 

Gynäkologische Praxis

Hohenzollerndamm 187
10713 Berlin


Telefon

030 6935050

 

Faxnummer

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E-Mail 

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